Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen der Unterricht und die Erziehungsarbeit. Unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit zielen ab auf die Erteilung guten Fachunterrichts und die Förderung einer hohen Sozialkompetenz aller an Schule beteiligten Personen. Das Fortbildungskonzept unserer Schule soll dazu dienen, das Erreichen dieser Ziele zu gewährleisten.

Die Fortbildung an Schulen fokussiert zum einen die politisch-administrativen Vorgaben, Lernförderung, Medienkompetenz, Curricula usw., wird aber auch beeinflusst durch individuelle Fortbildungswünsche, die sich aus der stetig sich verändernden und sich entwickelnden Schülersituation ergeben, z.B. Hochbegabung, psychische Störungen, familiäre Situationen usw.

Die schulische Fortbildungsplanung leitet sich somit aus den Schwerpunkten ab, die sich aus unserem Schulprogramm ergeben und Themen, die speziell von Mitgliedern der Lehrerschaft gewünscht werden.

Zu Beginn jeden Schuljahres wird in der Lehrerkonferenz über Termine und gewünschte Themen von für alle Lehrer durchgeführte Fortbildungstage (1-2) beraten. Die Konkretisierung der Wunschthemen hinsichtlich Untergliederung und der Referenten wird dann durch die Fortbildungsbeauftragte in Abstimmung mit der Schulleitung geplant – auch unter Einbeziehung schriftlicher Umfragen im Kollegium – ebenso werden die Gruppenbildungen und Arbeitsaufträge für die Präsentationen, nach Absprache mit der Schulleitung, von ihr moderiert.

Individuelle Fortbildungsangebote werden den Fachschaftsvorsitzenden oder den Inhabern spezieller Ämter (Schulleitung und erweiterte Schulleitung, Beratungslehrer, SV-Lehrer usw.) durch die Schulleitung bekanntgemacht. Die Fachschaftsvorsitzenden informieren die Mitglieder der Fachschaft. Interessenten können dann ihren Fortbildungsbedarf anmelden. Für die Inhaber besonderer Ämter und Leitungsaufgaben sind die Fortbildungen, die sich auf ihre Weiterqualifizierung beziehen, obligatorisch.

Die Kollegen, die an solchen individuellen Fortbildungen teilgenommen haben, informieren je nach Fortbildungsthema ihre jeweilige Fachschaft oder das gesamte Kollegium in der Lehrerkonferenz über die wichtigsten Erkenntnisse, die sie aus den jeweiligen Fortbildungen gewonnen haben und stellen gegebenenfalls Materialien, die sie dort erhalten haben, den Kollegen auf der Moodle-Seite oder in einem Ordner der Fachschaft oder des gesamten Kollegiums zur Verfügung.

Die Schulleitung und die jeweiligen Fachkonferenzen überprüfen, ob die Inhalte der Fortbildungen auch in die Schul- und Unterrichtsarbeit einfließen.

Fortbildungen und das Fortbildungskonzept werden evaluiert, z.B. durch Meinungsumfragen im Kollegium und durch die Beobachtung der Umsetzung der jeweiligen Erkenntnisse in den jeweils betreffenden Bereichen.

Seit 2007 werden in jedem Schuljahr zusätzlich schulinterne Lehrerfortbildungen zum Einsatz von moodle im Unterricht durchgeführt – Referenten wurden vom KRZN, vom Kompetenzteam und von der Schule selbst gestellt.

 

Zur gemeinsamen Nutzung von Fortbildungsergebnissen liegen Ordner in der Lehrerbibliothek bereit, zu denen jeder Lehrer Zugang hat. In ihnen befinden sich z.B. Materialien, die die Dozenten der schulinternen Lehrerfortbildung, zur Verfügung gestellt haben. Aber auch die Kollegen, die alleine zu Fortbildungsveranstaltungen gegangen sind, teilen  mit den Kollegen ihrer Fachschaft die erhaltenen Materialien, so dass auch die Kollegen, die nicht direkt teilnehmen konnten, Zugang zu den Inhalten der Fortbildungsveranstaltung bekommen können.

Zur Sicherung der Ergebnisse der Fortbildungen werden auch Inhalte und Ergebnisse von individuellen Fortbildungsveranstaltungen auf den einzelnen Fachschaftssitzungen thematisiert und diskutiert. Dort wird auch gemeinsam überlegt, inwieweit diese Ergebnisse für den Unterricht der einzelnen Fachschaften genutzt werden können.

Die Ergebnisse von schulinternen Lehrerfortbildungen werden gesichert, indem die Produkte, die konzipiert wurden, für alle zugänglich gemacht und allgemein genutzt werden. Im Falle von Bescheinigungen , z.B. 1. Hilfe, wird festgehalten, welche Kollegen die Bescheinigung erhalten haben. Ansonsten finden selbstverständlich Evaluationsgespräche oder schriftliche Abfragen statt, bei denen die Kollegen Eindrücke nennen können. Außerdem werden die neuen Erkenntnisse von Fortbildungsveranstaltungen dazu genutzt, Beschlüsse auf der Lehrerkonferenz zu fassen, z.B. Einführung von regelmäßigen Projekten zum Thema Cybermobbing oder die Teilnahme am Projekt der MedienScouts NRW, was zum Ergebnis hatte, dass unsere Schule auch MedienScoutschule NRW 2017 geworden ist.

 

Schulinterne Lehrerfortbildungen 2010-2015

Jahr Thema der Fortbildung
2010 Erstellung von Freiarbeitsmaterialien (Kollegium intern)
2011 Hausaufgabenkonzept im Hinblick auf G8 und Effektivität (Kollegium intern)
2012 Besuch der Fachhochschule Rhein Waal (Vorträge an der Fachhochschule)
2013

Lehrergesundheit (Rückentraining, Muskelentspannung, Stimmtraining)

Evaluation und Überarbeitung des Freiarbeitskonzepts, Einführung eines Klassenrats, Wanderfahrtenkonzept, Smartboardfortbildung (Referenten)

2014

Kompetenzorientierte Curricula nach Maßgabe der neuen Kernlehrpläne Sek.II

Schwerpunkt: Rahmenplanung für die Einführungsphase

Cybermobbing und Medienkompetenz (Referent)

2015

Fortführung der Rahmenplanung für die Qualifikationsphase I und II

Deutsch als Zweitsprache, Umgang mit Schülern, die von Asperger betroffen sind, und 1. Hilfe für den Rettungsschein (Referenten)

2016

Selbstverletzendes Verhalten

Schwierige Gesprächsführung

Tablets & Co.

Logineo

Erste Hilfe

2017

06.02.17

Selbstverletzendes Verhalten

Schwierige Gesprächsführung

Tablets & Co.

Logineo

Erste Hilfe

2018

05.02.18

Magersucht

Umgang mit Trauer

Methodenarbeit in Klasse 8

Umgang mit neuen Medien

Diagnoseverfahren Jgst. 5; Infos an alle Lehrer

2019

11.02.19

"Lernen lernen" in der Oberstufe

Einführungstage Klasse 5

Sport und Spielefest

MINT

Cannabiskoffer

Schulinterne Arbeitsgruppe zum Thema Methodenarbeit in Klasse 7

Klang meines Körpers

BiBox Mathematik

Einführung in das Diagnoseverfahren

Erste Hilfe

06.03.19

Workshop "Portfolio"

Workshop "Advance Organizer"

Workshop "Erstellung von differenzierenden Materialien und Methoden, v.a. bei leistungsstarken SuS"

2020

03.02.20

Workshop AED-Schulung (automatisierter externer Defribrilator)

Diagnoseverfahren Informationen Herr Dr. Pflüger

Entwicklung Schülerstammblatt

Überarbeitung Homepage

Planung: Eröffnung "Grünes Klassenzimmer"

Vorbereitung Crash-Kurse EF in M, D, E

Medienentwicklungsplan

 

Eine gesunde Schule schafft ein Umfeld, in dem sich Lehrende und Lernende gleichermaßen wohlfühlen können. „Mens sana in corpore sano“ (Juvenal) - neben der Förderung der kognitiven Fähigkeiten kennen wir den Zusammenhang von körperlichem Wohlbefinden und der Leistungsfähigkeit in den unterschiedlichen geistigen Bereichen. Zu den sich aus dieser Erkenntnis ableitenden Aufgaben der Schule gehören also nicht nur der Sport und ein gesundes Angebot von Cafeteria und Mensa, sondern u.a. auch die aktive Beteiligung der Lernenden an der Gestaltung des Schulalltags, wo sie Handlungskompetenz erlernen und Verantwortung übernehmen können. Beispiele hierfür sind vor allem der Schulsanitätsdienst, die Suchtprophylaxe, ganzheitlicher Unterricht in der Atempause und die aktive Pause. – Für das Lehrerkollegium fand 2013 ein Fortbildungstag zum Thema Schulgesundheit statt.

Gesunde Verpflegung in der Cafeteria und in der Mensa

Im Rahmen des ganztägigen Unterrichts können unsere Schülerinnen und Schüler in unserer neuen Mensa ihr Essen in der Mittagspause einnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können im Internet einen Menüplan einsehen und dort ihr Essen vorbestellen (oder stornieren).  In der Cafeteria gibt es  von 8:30 bis 12:00 Uhr selbst zubereitete Pausensnacks und gesunde Getränke. Am beliebtesten bei den Schülern sind  >> mehr hier

Suchtprophylaxe und Cybermobbing

Alkohol, Zigaretten, Internet-Games ... wahrscheinlich kennt jeder eines dieser verschiedenen Dinge, aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie können süchtig machen. Längst spricht man nicht mehr nur von den sogenannten stoffgebundenen Süchten (Alkohol - oder Nikotinsucht) oder unterscheidet zwischen harten und weichen Drogen. Tatsache ist, dass jährlich deutlich mehr Menschen an legalem Drogenkonsum sterben (Alkohol, Nikotin) als durch illegale Drogen und nicht weniger gefährlich sind die stoffungebundenen Süchte, z.B. Spielsucht (Internetspiele), >> mehr hier

Ganzheitlicher Unterricht in der Atempause

Der Stilleraum "Atempause" dient in erster Linie im ganzheitlichen Ansatz als Unterrichtsraum für alle Klassenstufen in allen Fächern. Im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung spricht der ganzheitliche Unterricht  gleicher Maßen Verstand und Gefühl, Geist und Körper an: so hat Wissensvermittlung erst wirklich nachhaltigen Erfolg. >> mehr hier

Verkehrserziehung

Die Schüler unserer Schule benutzen für den Schulweg zum größten Teil entweder das Fahrrad, den Schulbus, damit in Verbindung stehend teilweise auch den Zug, seltener den Fußweg oder den Transport per Pkw durch die Eltern - das heißt, dass insgesamt die Schüler während ihres Schulweges weitgehend selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen. >> mehr hier

Erste Hilfe

Menschen in Not brauchen Hilfe. Dies ist nicht allein eine Frage der Moral, sondern auch gesetzlich festgelegt. Wir sind bei einem Notfall oder einem Unglück verpflichtet zu helfen – im Rahmen unserer gegebenen Möglichkeiten. In der Erste-Hilfe AG lernen die Schüler und Schülerinnen, was in Notfällen zu tun ist. Der Schulsanitätsdienst ergänzt und sichert die Erste-Hilfe-Versorgung an der Schule - im Alltag sowie an besonderen Veranstaltungen (Bundesjugendspiele, Sport- und Spielefest etc.). >> mehr hier

Aktive Pause

Die aktive Pause soll den Schülerinnen und Schülern nach den kognitiven Unterrichtsstunden dazu dienen, sich körperlich auszutoben und nach Lust und Laune zu spielen. Dafür finden die Schülerinnen und Schüler des Gocher Gymnasiums viele verschiedene Möglichkeiten. >> mehr hier

Durch das hier dargestellte Konzept des Vertretungsunterrichts sollen Qualität und Quantität des Unterrichtes gewährleistet werden, damit die Lernprozesse der Schüler eine hohe Kontinuität erfahren. Hier ist es wichtig, dass alle Schüler (vor allem auch der Sek II), Eltern und Lehrer (die zu vertretenden ebenso wie die Vertretungslehrer) klare Handlungsvorgaben erhalten und sich auf diese Verfahrensweise verlassen können.

Hierbei gelten folgende Vorgaben (aus dem Dienstrecht, dem Schulgesetz oder den Prüfungsordnungen) sowie schulinterne Vereinbarungen:

  • Alle Schüler haben ein Recht auf kontinuierlichen und fachlich qualifizierten  Unterricht.
  • Die Eltern der Schüler erwarten dies ebenso und darüber hinaus – vor allem für nicht volljährige Schüler – eine sinnvolle Beaufsichtigung.
  • Daher ist Vertretungsunterricht primär Fachunterricht des zu vertretenden Faches bzw. des Faches des Vertretungslehrers, der möglichst die Klasse kennt.
  • Klassenrat, SV-Stunden o.ä. gelten auch als Unterricht.
  • Spiele oder Hausaufgabenbetreuungen sind kein Vertretungsunterricht.
  • Bei der Verteilung der Vertretungsstunden wird auf die fachliche Notwendigkeit (s.o.), aber auch die möglichst ausgeglichene Belastung der Kollegen geachtet.

Personalmaßnahmen

Personalmaßnahmen

Längerfristige Vertretungen

  • Es gibt längerfristige Anlässe für notwendige Vertretungen wie etwa Mutterschutz, Elternzeit, längere Erkrankungen / Operationen oder Sabbatjahre. Hier hat sich die Schulleitung immer frühzeitig und hartnäckig um Geldmittel zur Einstellung von Vertretungslehrern bemüht und – bei entsprechender Flexibilität bei der Vergabe der Mittel seitens der Bezirksregierung – auch umgesetzt.
  • Manchmal entstehen Engpässe, die auf diese Weise – oft auch, weil so kurzfristig kein fachspezifischer Ersatz zur Verfügung stand – nicht ausgeglichen werden können. In solchen Fällen – können wir uns glücklich schätzen, dass Kollegen bereit sind, auch fachfremd für eine begrenzte Phase Vertretungsunterricht zu übernehmen: oft auch über das Soll-Maß hinaus, d.h. als Mehrarbeit. An dieser Stelle sei allen diesen Kollegen herzlich für ihren Einsatz zur Vermeidung von Unterrichtsausfall gedankt!

Ad hoc-Vertretungen

  • Bei kurzfristigen Abwesenheiten von Kollegen wegen Fortbildung oder anderen dienstlichen Anlässen (mündliche Prüfungen, Exkursionen), die vorhersehbar sind, stellt der abwesende Lehrer der Lerngruppe frühzeitig Arbeitsblätter oder Wochenplan-Aufgaben zur Verfügung, die diese dann – meist in Anwesenheit eines anderen Fachlehrers dieses Faches während der betreffenden Stunden – eigenständig bearbeiten können.
  • Bei kurzfristigen Abwesenheiten von Kollegen wegen Krankheit gibt es eine gestaffelte Verfahrensweise:
    • Ist der Lehrer trotz Krankheit noch in der Lage, Arbeitsblätter / Aufgaben für die Lerngruppen zur Verfügung zu stellen, werden diese vom Sekretariat in der benötigten Menge ausgedruckt und – in der Sek I – vom Vertretungslehrer an die Lerngruppe verteilt oder – in der Sek II – den Schülern im Sekretariat zur Abholung bereitgestellt (mit Vermerk im Vertretungsplan „Aufgaben Sekr.“), so dass diese sich in eigenverantwortlicher Arbeit („EVA“) fachspezifisch beschäftigen können.
    • Stehen keine Aufgaben zur Verfügung, so sucht der Vertretungsplaner primär für die zu vertretenden Stunden einen Kollegen, der diese Klasse in einem anderen Fach unterrichtet, so dass lediglich ein Stundenplan­wechsel erfolgt. Steht ein solcher Lehrer nicht zur Verfügung, wird nach einem Kollegen gesucht, der das zu vertretende Fach unterrichtet, so dass dieser dann eigenständig Übungsaufgaben mit den Schülern bearbeiten kann. Steht auch ein solcher Kollege nicht zur Verfügung, so wird ein beliebiger Kollege gewählt, der dann eine vorbereitete Vertretungseinheit seines Faches umsetzt: dies könnte z.B. eine MINT-Einheit sein, ein Kopfrechentraining,  Knobelaufgaben, musische oder künstlerische Miniprojekte oder auch die Umsetzung fremdsprachlicher Sketche …

Terminplan

Terminplan

Synergieeffekte innerhalb einer Jahrgangsstufe

  • Jahrgangsstufen-Wandertag: möchten einzelne Jahrgangstufen neben dem zentralen Wandertag vor den Sommerferien einen weiteren Wandertag in diesem Schuljahr unternehmen, so sind sie nach Beschluss der Schulkonferenz gehalten, sich innerhalb der Jahrgangsstufe auf einen gemeinsamen Termin zu einigen, so dass – z.B. bei den Kursen in Religion, in der zweiten Fremdsprache oder im Wahlpflichtbereich II – keine Restgruppen entstehen.
  • Jahrgangsstufen Exkursionstage / -Projekttage
    • Jungen-/Mädchenprojekte (z.B.): laufen zentral innerhalb der Jahrgangstufe für alle Klassen gleichzeitig: damit entstehen keine „Teillerngruppen“ in den Wahlpflichtbereichen.
    • Tage des Lernen lernens finden innerhalb der kompletten Jahrgangsstufe in der 5 (3 Tage auf dem Wolfsberg in der Wanderwoche – Synergieeffekt s.u.) und in der EF (ein Tag in der Wanderwoche) zeitgleich statt.
    • Unitage (Q1), Exkursionen zum Haus der Geschichte (Q2) oder die Evolutions-Exkursion Bio (Q2) umfassen immer die ganze Jahrgangsstufe. Im Fall der Bio-Exkursion unternehmen die verbleibenden Schüler, die keinen Bio-Kurs gewählt haben, zeitgleich eine Physik-Exkursion – damit entstehen an diesen Tagen keine Teillerngruppen in den übrigen Kursen der Jahrgangsstufe, die nicht regulär unterrichtet werden dürften.
    • BOW: Die zwei Wochen der Berufsorientierungs-Praktika finden seit einigen Jahren in der dritt- und zweitletzten Woche vor den Sommerferien statt, so dass einerseits eine zentrale Wanderwoche mit umgriffen ist (Synergieeffekt Schule, s.u.) und andererseits die Arbeit in den Fächern nichtzusätzlich unterbrochen, sondern lediglich frühzeitiger für dieses Schuljahr beendet wird. Der Projektbericht kann dann in der letzten Woche vor den Sommerferien verfasst werden. Ein Nebeneffekt ist, dass in dieser Zeit sich manche Schüler wegen der abgeschlossenen Kurswahlen sich geistig zuweilen von abgewählten Fächern ohnehin schon verabschiedet haben, was durch die zeitliche Lage der BOW dann keine Rolle mehr spielt.

Synergieeffekte innerhalb der gesamten Schule

  • Zentrale Wandertage: Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien findet am Gymnasium Goch traditionell ein zentraler Wandertag für alle Jahrgangsstufen statt: alle Kollegen ordnen sich dabei einer der „wandernden“ Lerngruppen einschließlich der Oberstufe zu, so dass betreuungsintensivere Wanderprojekte (Fahrrad, Schwimmbad, ...) in Doppelbesetzung betreut werden können. Durch die Zentralisierung fällt wegen dieses Wandertages keine einzige Unterrichtsstunde aus, weil ein Fachlehrer mit einer anderen Lerngruppe absent wäre.
  • Zentrale Wander- und Projektwochen: nach Beschluss der Schulkonferenz sind die mehrtägigen Wanderfahrten auf bestimmte Terminfenster beschränkt, die Kollegen müssen sich frühzeitig (mehr als ein Jahr Vorlauf) in Abstimmung mit der Schulleitung auf eine Woche für die Klassen- oder Studienfahrt einigen, so dass auch weitere Projekte („Lernen lernen“ in Jgst. 5 und EF, Projekt „Liebe und Sexualität“ in Jgst. 8 etc.) in diese Woche verplant werden können. Damit ist in erheblichem Umfang Unterrichtsausfall vermieden, da die Absenz der Klasse (wegen der Klassenfahrt oder des Projekts) ja ohnehin nicht zu vermeiden ist, aber die Absenz des Fachlehrers dieser Klasse damit oft in den gleichen Zeitraum fällt und damit kein zusätzlicher Unterrichtsausfall entsteht.

Unterricht / Stundenplan

Unterricht / Stundenplan

EVA in der Sek II: „EVA“ = „eigen-verantwortliches Arbeiten“

EVA heißt „eigenverantwortliches Arbeiten" an (meist) vorgegebenen Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler des Kurses sind verpflichtet, sich zu erkundigen, ob der betreffende Lehrer zusätzliche Aufgaben für diese Stunde(n) zur Verfügung gestellt hat. Informationen erhalten die Schüler – wenn dies der betreffende Lehrer mit dem Kurs vereinbart hat, per eMail, in moodle oder ansonsten im Sekretariat. Falls keine Aufgaben vorliegen sollten, bedeutet „eigenverantwortlich", dass die Schülerinnen und Schüler sich selbst Aufgaben zur Wiederholung oder Vertiefung stellen, die sie dann bearbeiten. >> mehr hier

Moodle-Kurse - individuelle Zugänge

Das Lernmanagement-System MOODLE erlaubt es der Lehrkraft zu jedem Kurs und jeder Klasse einen virtuellen Klassenraum zu erstellen, in dem prinzipiell alles gemacht werden kann, was man in einem normalen Klassenraum auch macht. Es können Informationen übermittelt (im System erstellte Textseiten, die zudem Bilder, Links und auch Medien enthalten können), klassische Arbeitsblätter ausgeteilt  (z.B. als hochgeladene DOCs oder PDFs) und ausgefüllt wieder eingefordert werden („Dateiabgabe“), Bilddateien in Ordner hochgeladen werden (z.B. mit einem Smartboard erstellte Tafelbilder), Gruppenarbeitsergebnisse für alle sichtbar, aber nur den Autor editierbar angelegt werden (als „WIKI“ oder „Glossar“), Tests geschrieben, Umfragen gestellt und ausgewertet werden und noch vieles mehr. Für den Zugang zu MOODLE wird lediglich ein internetfähiger Computer (also z.B. ein PC, Notebook, Tablet aber auch ein Smartphone) und ein persönliches Passwort benötigt. Da MOODLE kein öffentliches System ist, bekommen ausschließlich Mitglieder der Schule ein solches Passwort, das einheitlich auch im ganzen Schulnetz gilt. Insofern unterstützt MOODLE das individualisierte Lernen und damit insbesondere das eigenverantwortliche Lernen in besonderer Weise und hilft entscheidend mit, Unterrichtsausfall zu vermeiden: da MOODLE ein life-System ist, kann z.B. ein erkrankter Kollege, der einen Infekt hat, der ihn hindert, in die Schule zu kommen, aber möglicherweise nicht hindert, am Rechner zu arbeiten, dank MOODLE Unterrichtseinheiten erstellen oder – sofern schon vorhabenden – nur im aktuellen MOODLE-Kurs zu verlinken.

Grundsätzliche Vertretungen in Sek I bis zur 6.Stunde / Bereitschaften in der 1.Stunde

In der Sekundarstufe I wird am Vormittag grundsätzlich jeder Stunde, in der ein Kollege absent ist, vertreten. Hierzu sind z.B. in der ersten Stunde Bereitschaften eingerichtet.

Infrastruktur

Infrastruktur

Selbstlernzentrum

Im Selbstlernzentrum des Gymnasiums Goch finden sich eine Vielzahl ausgesuchter und nach den Schulfächern sortierter Bücher, die eine klassische Recherche ermöglichen.
Weiterhin sind ausgesuchte, ältere Facharbeiten einsehbar als Beispiele, wie eine solche Arbeit angelegt werden kann und welche Aspekte dabei zu beachten sind.
Zudem sind eine Reihe von digitalen Medien zugreifbar – hierfür sowie für den Einsatz des Internets als Informations- und Recherchequelle stehen eine Reihe von PCs zur Verfügung.
Für die individuelle Arbeit hat das Selbstlernzentrum Arbeitstische, Handapparate (z.B. laufender Oberstufenkurse) und besondere Auslagen – alles kontrolliert und bearbeitet durch eine Aufsicht sowie die SLZ-AG.

Workstations in Cafeteria und D101; offenes WLAN auf dem Schulgelände

In der Cafeteria sowie im Oberstufenaufenthaltsraum stehen den Schülerinnen und Schülern auch außerhalb des Klassen- und Kursunterrichtes PCs mit Anbindung an das Schulnetz sowie das Internet zur Verfügung. Sollten diese Geräte nicht reichen, können im Sekretariat von Oberstufenschülern Netbooks entliehen werden, um z.B. in MOODLE ihre Aufgaben zu erledigen.

Schulkonzept

Haupt-Ziel am Gymnasium Goch ist die Persönlichkeitsbildung, also die Schülerinnen und Schüler zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen zu erziehen, die durch ihre Beschäftigung mit den Unterrichtsgegenständen die volle Studierfähigkeit erreichen. Daher stellen vornehmlich Unterricht und Erziehung die Hauptschwerpunkte unseres Handelns dar. Dies wird im nachfolgenden Schulprogramm des Städtischen Gymnasiums Goch näher erläutert und durch einige weitere Aspekte ergänzt:

  • Bildungsziele des wissenschaftlich orientierten Unterrichts und der außerunterrichtlichen Maßnahmen,
  • Gemeinsame Erziehungs-Ziele und demokratisches Miteinander,
  • Gestaltungsmöglichkeiten des schulischen Umfelds,
  • Transparenz in allen Entscheidungen
  • Überprüfung des Erreichten und Perspektiven der Entwicklung.

Da das Hauptziel das Abitur ist und somit Wissenschaftsorientierung wie Wissenschaftsbezogenheit (nach J. Rekus) Kern der Bildung am Gymnasium sind, muss vor allem der Unterricht in den Fächern qualifiziert sein und den Schülern die jeweilige Fachperspektive differenziert und reflektiert vermitteln („Geist“, „Wissen erwerben“, „Verstand bilden“ > „Studierfähigkeit“ ). Daher kommt der fachlichen und materiellen Unterstützung sowie der Weiterqualifizierung der Lehrer/innen und deren Zusammenarbeit in den Fach­konferenzen (auch mit Schülern und Eltern) eine entscheidende Rolle zu („Lehre vermitteln“ ), damit die geltenden Kernlehrpläne in schulinternen Vereinbarungen umgesetzt werden können („Richtlinien“). Hierzu gehört auch die stetige Überprüfung und Aktualisierung der eingeführten Lehrwerke im Hinblick auf die hierin vermittelten Kern­kompetenzen, so dass der Unterricht in allen Klassen auf hohem Niveau stattfinden kann. Zu diesem hohen Qualitätsstandard gehören selbstverständlich auch der Einbezug moderner und aktueller Medien, technischer Hilfsmittel sowie Methoden – vor allem des Lernen lernens – und didaktischer Entscheidungen. Unterstützend werden zunehmend Kooperationen (Firmen, Uni Rhein-Waal) und Projekte (Umwelt, Medienkompetenz, Jungen-/Mädchen, Sozialprojekt, berufsorientierende Veranstaltungen, etc.: „Erfahrungen machen“, „Gefühle wecken“) in die Arbeit mit einbezogen. Im Zusammenhang mit den programm-gesteuerten Studienfahrten sowie den Projektkursen können damit auch individuell fachübergreifende und fächer-verbindende Aspekte umgesetzt und eigene Lösungen für selbst formulierte Probleme gefunden werden („Kreativität“). Im Schulleben nehmen Sport („Körper“), Kunst, Musik, Literatur („Kreativität“) sowohl curricular als auch in AGs breiten Raum ein und bieten somit gute Unterstützung für die individuelle Persönlichkeitsbildung. Natürlich finden sich im Unterricht und im übrigen Schulleben (also z.B. den Gremien) auch immer kritische Reflexion der eigenen Arbeit (Evaluation) zur Qualitätssicherung und -Entwicklung, sei es durch Analyse der Zentralprüfungsergebnisse, Klassenarbeitsspiegel, Noten- und Verhaltensspiegel einzelner Klassen (Zeugniskonferenzen) oder von gezielten oder breiten (SEIS) Umfragen.

Neben der Bildung des Geistes nimmt auch die Erziehung am Gymnasium Goch breiten Raum ein („Erziehung unterstützen“)

In unserer Charta haben wir vor vielen Jahren alle wesentlichen Ziele vereinbart:

  • Fachkompetenz
  • Offenheit und Transparenz sowie konstruktive Kritik
  • Leistungsbereitschaft und aktive Gestaltung
  • Toleranz, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gewaltfreiheit, Schutz von Minderheiten
  • aktive Verhinderung von Mobbing, Herabsetzung, Diffamierung sowie Ausgrenzung
  • Demokratische Zusammenarbeit und Konfliktlösungsstrategien
  • Einhalten von Regeln
  • Übernahme von Verantwortung

Die Aspekte des Schulprogramms im Einzelnen:

Alle Mitglieder der Schulgemeinde tragen gemeinsam die Verantwortung für ein positives Schulleben.

Dabei erwarten wir von unseren Lehrerinnen und Lehrern, dass

  • sie ihre fachliche Kompetenz engagiert zum Nutzen der Schülerinnen und Schüler einbringen und ihre pädagogischen und fachlichen Kenntnisse angemessen aktualisieren,
  • sie offen sind für neue Methoden des Lehrens und Lernens,
  • sie sich auch in schwierigen Situationen um Förderung, Unterstützung und Beratung der Schülerinnen und Schüler bemühen,
  • sie die jungen Menschen unabhängig von ihrem Können und Charakter als Persönlichkeit wertschätzen und entsprechend behandeln,
  • sie Äußerungen persönlicher Herabsetzung und Diffamierung engagiert entgegen treten,
  • sie sich um transparente, objektive und nachvollziehbar begründete Beurteilung von Leistung bemühen,
  • sie mit der mit ihrer Tätigkeit verbundenen Macht maßvoll und verantwortungsbewusst umgehen, offen sind für konstruktive Kritik und auf Beschwerden mit positiven Denkansätzen reagieren,
  • sie den Kontakt zu den Eltern pflegen,
  • sie sich aktiv in Klassen und Kursen einsetzen für ein Klima der Offenheit, Freundlichkeit, Toleranz, Akzeptanz und Produktivität,
  • sie sich einsetzen für ein lebendiges Schulleben durch Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen, Austauschmaßnahmen mit den Partnerschulen und die Stärkung des Wir-Gefühls,
  • sie darauf achten und durchsetzen, dass Verhaltens- und Umgangsregeln zum Schutze der gemeinsamen Arbeit und der beteiligten Menschen eingehalten werden,
  • sie die Schülerinnen und Schüler zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung für ein aktives Schulleben hinführen.

Von unseren Schülerinnen und Schülern erwarten wir, dass

  • sie eine der Schulform angemessene Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft aufbringen,
  • sie sich bemühen, aktiv zu einem Klima der Offenheit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Solidarität und Rücksichtnahme beizutragen,
  • sie Konflikte ohne Gewalt und Diffamierung austragen,
  • sie Aktivitäten der Klassen- und Schulgemeinschaft unterstützen,
  • sie ihre Verantwortung im Rahmen der Schulmitwirkung wahrnehmen,
  • sie sich entsprechend den Regeln der Schulgemeinschaft, der Hausordnung und allgemeiner Rücksichtnahme sowohl im Unterricht als auch in den Pausen und auf dem Schulweg verhalten,
  • sie die Gesundheit und das private Eigentum des anderen achten, das Schulgelände und die Gebäude sauber halten und mit den darin untergebrachten Materialien und Lehrmitteln sachgemäß und schonend umgehen und sich umweltfreundlich verhalten.

Von unseren Eltern erwarten wir, dass

  • sie ihre erzieherische Verantwortung unter Berücksichtigung zunehmender Eigenverantwortung ihrer Kinder übernehmen z. B. im Hinblick auf das Anfertigen der Hausaufgaben, die Kontrolle des regelmäßigen Schulbesuchs und die Ausstattung mit notwendigen Unterrichtsmaterialien,
  • sie die schulische Entwicklung ihres Kindes mit Interesse begleiten und mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen,
  • sie den konstruktiven Dialog mit den Lehrerinnen und Lehrern suchen, Klassenpflegschaften besuchen, Sprechstunden und Elternsprechtage nicht nur beim Auftreten von Schwierigkeiten nutzen,
  • sie ihre Fähigkeiten und Verbindungen in ein aktives Schulleben einbringen bei Projekten, Fahrten oder Festen,
  • sie die demokratischen Mitwirkungsorgane der Schule nutzen,
  • sie aktiv an der Arbeit der Landeselternschaft teilnehmen und den Kontakt zum Fördererverein der Schule suchen.

Stufenspezifische Aspekte

Unterricht: Stundentafeln, Fächer, Differenzierungen

  • Stundentafel Erprobungsstufe: Die Stundentafel gibt an, in welchem Schuljahr der 5 und 6 welches Fach in welchem Umfang (Anzahl Schulstunden) unterrichtet wird. Weiterhin finden sich hier Informationen zu den individualisierten Stunden (nach APO SI von 2015), den Ergänzungsstunden, zur Freiarbeit als Möglichkeit vertiefender individueller Förderung, zur Sprachenfolge und zum bilingualen Bildungsgang.
  • Stundentafel Mittelstufe: Die Stundentafel gibt an, in welchem Schuljahr der Sekundarstufe I (Klassen 5-9) welches Fach in welchem Umfang (Anzahl Schulstunden) unterrichtet wird. Weiterhin finden sich hier Informationen zu den individualisierten Stunden, den Ergänzungsstunden, zur Freiarbeit, zur Sprachenfolge und zum bilingualen Bildungsgang.
  • Unterrichtsfächer: Hier stellen sich die Fächer vor, die am Gymnasium Goch unterrichtet werden. Es finden sich hier Informationen zu Zielen und Inhalten, aber auch speziellen Methoden der Fächer sowie eine Liste der unterrichtenden Fachkollegen.
  • Bilingualer Zweig: Zur Förderung der sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Fach Englisch und zur Vertiefung der Kenntnisse in der für die internationale Verständigung und das Studium und Berufsleben so wichtigen englischen Sprache und Kultur des Landes hat das Gocher Gymnasium im Schuljahr 2007/ 2008 einen bilingualen Bildungsgang eingeführt - erstmalig erreichten 2015 Schüler hierin das Abitur. Bis einschließlich 2015 wurden in der Sekundarstufe I bilinguale Klassen eingerichtet (und in der Oberstufe bilinguale Sachfach-Kurse). Ab 2016 wird dann keine eigenständige bilinguale Klasse, sondern eine bilinguale Differenzierung (ab 7) eingerichtet: die Schülerinnen und Schüler haben damit in der 5 und 6 gemeinsam verstärkt Englisch (+2 Stunden) und Mathematik (+1 Stunde), so dass am Ende der Erprobungsstufe auf dieser Basis eine fundierte Entscheidung für die bilinguale oder naturwissenschaftliche Differenzierung ab Klasse 7 erfolgen kann. Hier werden Stundentafel, Ziele und Möglichkeiten (Zertifikat) vorgestellt. >> Mehr zum Bilingualen Zweig
  • MINT-ProfilSchüler/innen, die nicht am bilingualen Bildungsgang teilnehmen, belegen in den Jahrgangsstufen 7 und 8 je eine MINT-Profilstunde „Natur und Technik“. >> Mehr zum MINT-Angebot

  • SprachzertifikateAm Städtischen Gymnasium Goch bestehen für die Schüler zahlreiche Möglichkeiten, Sprachzertifikate zu erwerben: Seit jeher gibt es die Möglichkeit, im Rahmen der Wahl der zweiten Fremdsprache das Latinum zu erwerben - seit kurzem auch in der Oberstufe. In Englisch können die Schüler Cambridge-Zertifikate (PET, FCE, CAE)in Niederländischdas Certificaat Neerlands als Vreemde Taal (CNaVT-Zertifikat) und in Französisch das Delf-Zertifikat (Niveaustufen A1-B2) absolvieren.  Für besonders sprachtalentierte Schüler stellt das Gymnasium Goch die Möglichkeit bereit, neben dem Abitur das international anerkannte Exzellenzlabel „Certilingua“ zu erlangen. Dieses Zertifikat unterstreicht die hohe sprachliche Kompetenz in zwei modernen Fremdsprachen, die bilinguale Sachfachkompetenz sowie die europäische und internationale Handlungsfähigkeit der Schüler. >> Mehr zu den Sprachzertifikaten

Vertiefende individuelle Förderung, Begabtenförderung und Projekte

An dieser Stelle wird lediglich der Themenüberblick des Förderkonzepts am Gymnasium Goch dargestellt. Die Kurzerläuterungen zu allen Themen und (auch zu Diagnoseverfahren und Maßnahmen) finden sie hier.

Tabellarischer Überblick der individuellen Förderung: 

Einen erläuterten Überblick über Förderkonzept des Gymnasiums Goch finden Sie hier.

Konzepte zur Unterstützung von Unterricht und außerunterrichtlicher Bildung

  • Hausaufgabenkonzept
  • Förderkonzept der Schule (s.o.)
  • Medienerziehung, Medienkonzept und IKG: Übergeordnetes Ziele des Medienkonzeptes am Städtischen Gymnasium Goch sind die Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit allen Medien: von Text, Bild, Karrikatur, Film, Hörspiel bis hin zu Multimedia-Produkten und Social Media - und das dargestellt in Buch, Zeitung, Radio- und Fernsehsendungen bis hin zum Internet und anderen Informationstechnologien. Weiterhin die Einsicht in die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Erkenntnis durch Medien und die kritische Betrachtung der Inhalte in Bezug auf Quelle, Inhalt, Zielsetzungen bzw. Zwecke der Informationen sowie schließlich die systematische Integration aller Medien (auch und insbesondere der Neuen Medien) in Lernprozesse aller Fächer. Schülerinnen und Schüler erwerben so Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden. Arbeit mit den Neuen Medien muss zeitökonomisch sein: zu groß ist die Gefahr, dass sehr viel Zeit für periphere Arbeiten (Texteingabe, Layouten) statt für eigentliche Bildungsziele (Analysefähigkeit, Abstraktions- und Strukturierungskompetenz, Transferfähigkeit, Problemlösungskompetenz) aufgewendet wird. Daher muss der Einsatz der Medien wohl dosiert werden sowie mit adäquater, den Zielen untergeordneter Technik durchgeführt werden. .>> Mehr hier
  • Vertretungskonzept: Durch das hier dargestellte Konzept des Vertretungsunterrichts sollen Qualität und Quantität des Unterrichtes gewährleistet werden, damit die Lernprozesse der Schüler eine hohe Kontinuität erfahren. Hier ist es wichtig, dass alle Schüler (vor allem auch der Sek II), Eltern und Lehrer (die zu vertretenden ebenso wie die Vertretungslehrer) klare Handlungsvorgaben erhalten und sich auf diese Verfahrensweise verlassen können. Es werden rechtliche Vorgaben, personelle Maßnahmen, terminplanerische Maßnahmen, Unterrichtliche und stundenplantechnische Maßnahmen und strukturelle Maßnahmen erläutern. >> Mehr hier.
  • Aus- und Fortbildungskonzept / Weiterentwicklung von Unterricht, EvaluationIm Mittelpunkt unseres Handelns stehen der Unterricht und die Erziehungsarbeit. Unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit zielen ab auf die Erteilung guten Fachunterrichts und die Förderung einer hohen Sozialkompetenz aller an Schule beteiligten Personen. Das Fortbildungskonzept unserer Schule soll dazu dienen, das Erreichen dieser Ziele zu gewährleisten. Die Fortbildung an Schulen fokussiert zum einen die politisch-administrativen Vorgaben, Lernförderung, Medienkompetenz, Curricula usw., wird aber auch beeinflusst durch individuelle Fortbildungswünsche, die sich aus der stetig sich verändernden und sich entwickelnden Schülersituation ergeben, z.B. Hochbegabung, psychische Störungen, familiäre Situationen usw. Die schulische Fortbildungsplanung leitet sich somit aus den Schwerpunkten ab, die sich aus unserem Schulprogramm ergeben und Themen, die speziell von Mitgliedern der Lehrerschaft gewünscht werden. >> Mehr zum Aus- und Fortbildungskonzept
  • Ausbildungskonzept PraktikantenWährend ihres Studiums sind die angehenden Lehrer verpflichtet, vier verschiedene Praktika zu absolvieren. Zu Beginn steht das Eignungspraktikum, dann folgen das Orientierungspraktikum, das Berufsfeldpraktikum und zuletzt das Praxissemester. >> Mehr hier
  • Kooperationen: Die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern ist in vielerlei Hinsicht bereichernd für unser Schulleben. So ist Lernen im Rahmen unserer Kooperationsprojekte mehr als eine Abwechslung vom Schulalltag: Es macht für Schülerinnen und Schülern neue Erfahrungen möglich und ist besonders interessant, motivierend und anschaulich – und damit oft auch besonders nachhaltig.  Die Öffnung der Schule nach außen wirkt außerdem inspirierend und bereichernd, da außerschulische Partner neue Ideen und andere Sichtweisen einbringen. Damit setzen sie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Schule. >> Mehr zu Kooperationen
  • FahrtenkonzeptFahrtziele und Fahrtberichte mehrtägiger Wanderfahrten: Im Rahmen der Wander- und Studienfahrten sieht das Schulkonzept Fahrten in den Jahrgangsstufen 6 oder 7, 9 und Q1oder Q2 vor. Die Klassen- und Studienfahrten finden in einem festgelegten Zeitfenster statt, um durch den Synergieeffekt (es finden gleichzeitig diverse Fahrten sowie ein- und mehrtägige Projekte statt) den Unterrichtsausfall möglichst zu minimieren. Ein- und mehrtägige Schulwanderungen und Schulfahrten dienen curricularen und erzieherischen Zwecken - diese Zielsetzungen werden in unterschiedlicher Intensität in den einzelnen Jahrgangsstufen angegangen.
  • Studien- und BerufsorientierungDas Gocher Gymnasium unterstützt seine Schüler bei der Studien- und Berufsorientierung: sie lernen ihre Stärken, Schwächen und Interessen im Hinblick auf mögliche Berufsfelder und Studienrichtungen  zu erkennen und  zu präzisieren. Weiterhin erlangen sie Kenntnisse über einzelne Berufsfelder, das Spektrum der Möglichkeiten der Berufe und Studiengänge sowie über Entwicklungen am Arbeitsmarkt sowie deren Beurteilung. Die Schüler entwickeln Kompetenzen zum Verfassen von Bewerbungen, zum erfolgreichen Absolvieren von Bewerbungsverfahren und zur effektiven Nutzung der vielfältigen Informations- und Beratungsangebote z.B. im Internet. >> Mehr zur Studien- und Berufsorientierung
  • Kunst, Musik, Theater und LiteraturDer musisch-künstlerische Bereich spielt an unserer Schule im Unterricht, aber auch im Schulleben eine ausgeprägte Rolle im Rahmen der ästhetischen Erziehung und bildet somit einen wichtigen Schwerpunkt des ganzheitlichen Blicks auf die Entwicklung von Kompetenzen in diesen Bereichen für alle Schülerinnen und Schüler. >> Mehr zum kreativen Bereich Kunst-Musik-Literatur-Theater

Konzepte zur Unterstützung der Erziehung

  • Demokratische Schule
  • Schulgesundheit: Eine gesunde Schule schafft ein Umfeld, in dem sich Lehrende und Lernende gleichermaßen wohlfühlen können. „Mens sana in corpore sano“ (Juvenal) - neben der Förderung der kognitiven Fähigkeiten kennen wir den Zusammenhang von körperlichem Wohlbefinden und der Leistungsfähigkeit in den unterschiedlichen geistigen Bereichen. Zu den sich aus dieser Erkenntnis ableitenden Aufgaben der Schule gehören also nicht nur der Sport (siehe auch >> Sporthelfer) und ein gesundes Angebot von Cafeteria und Mensa, sondern u.a. auch die aktive Beteiligung der Lernenden an der Gestaltung des Schulalltags, wo sie Handlungskompetenz erlernen und Verantwortung übernehmen können. Beispiele hierfür sind vor allem der Schulsanitätsdienst, die Suchtprophylaxe, ganzheitlicher Unterroicht in der Atempause, die aktive Pause und die Streitschlichter-AG. >> Mehr hier
  • Beratung und Prävention: Wo Menschen miteinander interagieren, kommt es früher oder später zu Problemen - in der Schule bemühen sich Lehrer, Schüler und Eltern durch Kommunikation und gegenseitige Beratung möglichst wenige Schwierigkeiten entstehen zu lassen bzw. sie gegebenenfalls zu lösen. Beratung ist ein unverzichtbarer Bestandteil von Schule und nicht nur denjenigen Personen vorbehalten, die durch eine bestimmte Ausbildung in besonderen Bereichen als kompetent angesehen werden. Alle an der Schule Beteiligten, Schüler, Lehrer, Funktionsträger und Eltern haben grundsätzlich in der Schule auch Beratungsaufgaben, z.B. Schüler beraten sich gegenseitig, wenn sie ihre Konflikte miteinander ohne die Hilfe von Erwachsenen lösen, Lehrer beraten sich in organisatorischen, methodischen, inhaltlichen und erzieherischen Fragen mit Kollegen und Eltern sind Elternvertreter, Mitglieder des Elternrates oder setzen sich nach Anlässen zusammen, um sich zu beraten (z.B. Elternstammtisch). Wenn es aber trotz aller Anstrengungen seitens der Schüler, Lehrer und Eltern zu keinem Erfolg kommt, die Probleme zu lösen, können speziell ausgebildete Beratungslehrer/innen herangezogen werden. Mehr unter >> Beratung und Prävention
  • Umwelterziehung:  Umwelterziehung und schulische Umweltbildung finden grundsätzlich im Unterricht aller Fächer statt. Besondere Berücksichtigung finden die Inhalte aber in den Fächern Biologie, Chemie, Erdkunde, Politik und Sozialwissenschaften sowie im täglichen Schulleben. Exemplarisch werden einige Beispiele vorgestellt: >> Mehr hier
  • Soziales Lernen, Jungen/Mädchen-Orientierung und Werteerziehung: Eine werteorientierte Erziehung wird in erster Linie durch das Elternhaus gewährleistet. Dieses Elternrecht wird aber durch den Erziehungsauftrag der Schule ergänzt. Dementsprechend hat Schule neben dem Auftrag zur Vermittlung von Wissen und Können auch den Auftrag zur Bildung der Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Sie unterstützt die Eltern dadurch bei der Wahrnehmung ihrer erzieherischen Tätigkeit. Das Städtische Gymnasium Goch übernimmt diese Verantwortung durch eine werteorientierte Erziehung auf mehreren Ebenen. >> Mehr zum Sozialen Lernen, Jungen/Mädchen-Orientierung und Werteerziehung

Organisation, Gebäude und Infrastruktur

 

Hinweis zum Gebrauch geschlechtsneutraler Begriffe

Der Einfachheit halber werden Begriffe wie „Lehrer“, „Schüler“, „Schulleiter“, „Kollege“, „Lehrervertreter“, „Schülervertreter“ und „Elternvertreter“ etc. rein funktional gebraucht und eben nicht personalisiert, so dass in den Texten nicht immer gleichzeitig die weibliche-personalisierten und die männlich-personalisierten Versionen (wie etwa in einer Rede notwendig, etwa wie „Liebe Schülerinnen und Schüler“) verwendet werden.

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